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Wenn Wünsche Realität werden...

Im Bereich der Märchenwelt sind es meistens drei Wünsche, welche man sich von der Fee oder dem Zauberer ganz spontan erfüllen lassen darf.

Hätte FSB diese Freiheit, beständen diese Wünsche bestimmt aus jederzeit gefüllten Auftragsbüchern, Innovationskraft und einer zufriedenen Klientel. Für die Erfüllung dieser Wünsche ist aber nicht die Märchenwelt zuständig, sondern sie liegen ausschließlich in der Verantwortung von den etwa 550 entsprechend motivierten FSBBeschäftigten.

Zum Selbstverständnis einer hochentwickelten Gesellschaft sollten ebenso hochentwickelte Produkte zählen. Das hat auch sehr viel mit Nachhaltigkeit zu tun. Türen und Fenster begleiten uns Menschen über mehrere Jahrzehnte. Grund genug also bei den kompletten Türund Fensterelementen nicht nur auf Material, Design und Technik, sondern auch auf Langlebigkeit zu achten.

Aus Erfahrung wissen wir Menschen, dass alles seinen Preis hat. Das Gesetz der Marktwirtschaft untersagt es, für einen Preis mehr als die Leistung zu bekommen. Billiger kann in der Praxis durchaus teurer sein und umgekehrt: zunächst teurer auch preiswerter.

Es zählen also nicht nur ausschließlich die Anschaffungskosten, sondern letztlich die gesamten Aufwendungen für den zu erwartenden Lebenszyklus; Reparaturen, Unterhalt und evtl. Austausch inklusive.

Besonders Objekttüren und -fenster unterliegen einer ständigen extremen Belastung. Auf-Zu, Auf-Zu... und das über Jahrzehnte. Die Stabilität des gesamten Elementes ist das Ergebnis der Leistungsmerkmale aller einzelnen Komponenten.

Den beweglichen Teilen gilt es dabei mit besonderer Aufmerksamkeit zu begegnen. Die Normen beschäftigen sich jeweils nur mit den einzelnen Komponenten und berücksichtigen weniger die komplette Einheit. Die Gesamtleistung ist aber bekanntlich immer abhängig vom schwächsten Glied in der Kette.

Die internationale Normengestaltung ist nur durch Kompromissfähigkeit der Institutionen unter Berücksichtigung nationaler Interessen möglich. Mit der Folge, dass die Abstimmungsphase oft mehrere Jahre dauert. Was wiederum zur Folge hat, dass der technische Fortschritt ständig Gefahr läuft nur unzureichend berücksichtigt zu werden. Das führt dazu, dass wegen der eingegangenen Kompromisse und der verlorenen Zeit die Anforderungen an die nach den Normen gefertigten Produkte vielfach nur "Mittelmaß" bedeuten. Hinzu kommt, dass viele Bieter die Anforderungen zwar erfüllen, die besseren Möglichkeiten aber nicht nutzen.

Wir von FSB wollen und können uns mit Mittelmaß nicht zufrieden geben. Genügend ist für uns nicht genug. Wir meinen: Qualität ist kein Zufall, sondern immer das Ergebnis angestrengten Denkens, die Summe vieler Details und Erfahrungen. Und das heißt konkret: Als Hersteller von Markenprodukten betrachtet FSB die Normen lediglich als Mindestanforderung. Wir setzen alles daran, unter Einsatz modernster Technologien bessere Ergebnisse zu erzielen.

Für die Angebotsvielfalt, Design-, Verarbeitungs- und Oberflächenqualität bestehen leider keine Anforderungsnormen. FSB bedauert das. Denn Vergleichstabellen zu Wettbewerbern würden vermutlich auch hier für uns sprechen, sorgen wir doch dafür, dass viele aufwendige Einzelschritte die Gleichmäßigkeit der typischen FSBOberflächen für alle Produkte garantieren. Doch auch ohne Tabellen sind kritische Vergleiche möglich, nämlich mittels Hand und Auge. Diese Maßstäbe mögen subjektiv sein, aber deshalb nicht minder unbestechlich.

Wir wünschen uns, dass es Architekten und Planern immer wieder gelingt, den Zusammenhang von nachhaltigen Leistungen in ihren Gebäuden zu realisieren – Gebäude, welche für uns Menschen gebaut werden.

Diethelm Gieffers, FSB