Der Zukunft einen Schritt voraus
In telligente Gebäudetechnik von GIRA
"Wenn die Energierechnung ins Haus flattert, ist das Kind schon in den Brunnen gefallen." Markus Fromm-Wittenberg, Produktmanager Gebäudesystemtechnik bei GIRA, legt den Finger in die Wunde vieler Objektbetreiber. Doch er zeigt auch gleich eine Lösung auf: "Durch ein modernes Energiemanagement werden Betreiber zu Agierenden, d.h. sie nehmen konkreten Einfluss auf den Strom- und Wärmeverbrauch. Die Rechnung birgt keine bösen Überraschungen mehr." Spricht Fromm-Wittenberg von Energiemanagement, meint er damit die bedarfsgerechte Steuerung des Energieverbrauchs. Möglich wird dies durch intelligente Gebäudetechnik von GIRA, die alle relevanten Bereiche wie Beleuchtung und Klimatisierung aber auch Sicherheitssysteme kontrolliert und optimal steuert.
Der Gira HomeServer 3 ist das "Gehirn" des intelligenten Gebäudemanagements
und wird meist im privaten Bereich eingesetzt. Sein
Pendant für gewerblich genutzte Gebäude ist der Gira FacilityServer.
Beide erweitern die Steuerung der gesamten Instabus KNX/EIB
Installation. Dazu empfangen die Server Informationen und Daten
von verschiedenen Sensoren im und am Gebäude, die ausgewertet,
verarbeitet und anschließend an Aktoren weitergegeben werden. So
fährt beispielsweise die Beschattung automatisch herunter, wenn die
Sonne auf die Südfassade des Gebäudes scheint, dies jedoch nur im
Sommer, nicht aber im Winter, da die Wärme der Sonne zum Heizen
genutzt wird. Neben Helligkeit lassen sich u.a. die Windgeschwindigkeit,
Außentemperaturen, Niederschlagsmengen und der Wasserstand
in der Regenwasserzisterne messen, Bodenfühler und Tür- bzw.
Fensterkontakte übermitteln ebenfalls Informationen.
Die beiden Gira Server verarbeiten aber nicht nur Daten, sondern
messen und dokumentieren auch den Ressourcenverbrauch im
Gebäude, also den Verbrauch von Heizöl, Gas, Wasser und Strom.
Aufgrund der ausgewerteten Daten lassen sich über den Gira Home- Server 3 oder den Gira FacilityServer komplexe Szenarien problemlos realisieren, etwa eine zeitgesteuerte Raumbeheizung oder eine Anwesenheitssimulation während des Urlaubs. Die Gebäudesteuerung kann dabei den Bedürfnissen individuell und ganz exakt angepasst und jederzeit neu programmiert werden. Wiederkehrende Abläufe können automatisch zu den gewünschten Zeiten oder abhängig von der Wetterlage geregelt werden.
Über die Server lässt sich die Gebäudetechnik selbstverständlich auch bedarfsorientiert steuern – per Fingertipp fährt z.B. die Jalousie herauf oder herunter, verschiedene Lichtszenen erhellen das Gebäude im Inneren ebenso wie außen oder die Multiroom-Anlage spielt die Lieblingshits in jedem gewünschten Raum.
Das Ergebnis unserer Bemühungen um Nachhaltigkeit sind keine modischen Wegwerfartikel, sondern langlebige Beschläge für Türen und Fenster, die den Menschen – übrigens weit über die Anforderungen der europäischen DIN EN-Normen hinaus – jahrzehntelang dienen sollen. Und können.
Als Bediengeräte für den Gira HomeServer 3 oder den Gira Facility- Server lassen sich zentrale Steuer-, Melde- und Kontrolleinheiten im Gebäude nutzen, etwa das InfoTerminal Touch oder der Gira/Pro-face ServerClient 15. Das neue Gira Interface ist für beide Geräte ausgelegt. Es vereinfacht die Steuerung der gesamten Instabus KNX/EIB Installation und stellt die Informationen übersichtlich dar.
Über TCP/IP verbinden die beiden Gira Server das Instabus KNX/EIB System mit dem Internet. So lassen sich Funktionen auch extern steuern, per Smartphone/iPhone oder übers Handy. Umgekehrt können Daten aus dem Internet ausgewertet werden, beispielsweise die Wetterprognose – dann kann die Gartenbewässerung automatisch gesteuert werden, selbst wenn die Besitzer fernab im Urlaub weilen. Daten externer Systeme lassen sich ebenfalls einlesen, etwa von IP-Überwachungskameras oder der Solarthermie auf dem Dach. WLAN-Verbindungen stellen bei Bedarf auch kabellose Verbindungen her – zu externen PCs oder zum PDA/iPod touch. Alarme können über E-Mail oder SMS ins Telefonnetz weitergegeben werden.
Der Gira HomeServer 3 lässt sich ebenso wie der Gira FacilityServer jederzeit mit Updates technisch auf den neuesten Stand bringen. So kann einerseits die Gebäudetechnik mit den Ansprüchen und Bedürfnissen der Bewohner mitwachsen, andererseits wird das mit einer modernen elektrotechnischen Infrastruktur ausgerüstete Gebäude niemals zum "Altbau" werden.


