Ideen für Alle
Universal Design
Das deutsche Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen soll eine Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen vermeiden und ihre gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft gewährleisten. Ziel ist, allen Menschen gleichermaßen selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen.
Dazu gehört auch die Herstellung von Barrierefreiheit in den Bereichen Bau und Verkehr. In Deutschland sind unter teils hohen Kosten etliche öffentliche Einrichtungen entsprechend umgebaut worden, aber noch nicht überall ist das Gleichstellungsgesetz umgesetzt. Auch vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung wird dieses Thema zunehmend von Bedeutung sein. In Deutschland etwa wird sich nach der Prognose des Statistischen Bundesamtes die Zahl der 80-jährigen und Älteren bis zum Jahr 2050 nahezu verdreifachen, von heute knapp vier Millionen auf zehn Millionen.
Wir haben uns schon seit langem Gedanken darüber gemacht, wie Sanitärraume zu gestalten sind, damit sie von jedem Menschen unabhängig von einer eventuellen Behinderung oder körperlichen Beeinträchtigung uneingeschränkt genutzt werden können. Mit der Entwicklung von PLAN b_free und PLAN care nimmt KEUCO eine Vorreiterrolle an: Endlich können Sanitärbereiche für alle zugänglich gemacht und gleichzeitig ästhetisch gestaltet werden. KEUCO beweist: Behindertengerechte bzw. barrierefreie Ausstattungen müssen keine optischen Enttäuschungen sein. Denn für uns bedeutet Gleichstellung nicht nur gleiches Recht auf Zugang und Nutzung, sondern auch gleiches Recht auf ansprechende optische Gestaltung. Als Innovationsführer im Sanitärmarkt haben wir den Anspruch nachhaltige Produkte zu entwickeln – nachhaltig im Sinne von langfristig und universell nutzbar. So ist die Serie PLAN mit PLAN b_free und PLAN care entstanden, ausgehend vom Gedanken des "Universal Design".
Entstanden zunächst in den USA, propagiert "Universal Design" eine Gestaltung von Produkten und Räumen, die für alle Menschen gleichermaßen nutzbar ist. Dazu sind andere Produkte und Raumkonzepte erforderlich, die sich an alle Generationen gleichermaßen richten. Sie sollten sowohl die Ansprüche von Kindern als auch alten Menschen berücksichtigen – unabhängig von ihrer Konstitution. Für die Design-Philosophie bedeutet das einen generellen Wechsel der Perspektive: Der Mensch steht im Mittelpunkt, nicht das Ding. Die Produktentwicklung geht vom Nutzer aus, nicht vom technisch Machbaren. Nicht die Frage "was geht" sondern "was wird benötigt" ist der wesentliche Ausgangspunkt für funktionale und ästhetische Produkte.





