Technologien
Aufbruch zu zukunftsweisenden Ideen
Gemessen an der FSB-Historie sind Systemlösungen zur elektronischen Zutrittsorganisation ein noch vergleichsweise junger Bereich. In der für FSB typischen Konsequenz beinhaltet er sowohl einfach strukturierte Lösungen für Eingangstüren im Wohnbau als auch ein komplexes System für anspruchsvollere Gebäudestrukturen oder vielschichtige Organisationsanforderungen. Die Lösung für Eingangstüren – Fingerscan 2.0 – basiert auf einem einzigartigen System mit einer in den Türgriff integrierten biometrischen Leseeinheit. Elektronische Zugangskontrolle als vielschichtiges System vereint in sich klassische FSB-Beschlagkompetenzen mit allen Komfort-, Flexibilitäts- und Organisationsaspekten eines elektronischen Systems. EZK wird allen funktionalen Anforderungen gerecht, die an derartige Systeme aus Industrie, Handel, Verwaltung oder Hotellerie gestellt werden. Die Bandbreite möglicher Lösungen erstreckt sich hierbei von individuell auf den Nutzer abgestimmten IT-Funktionen in Form von beispielsweise Zeitzonensteuerungen über Schnittstellen zur Zeiterfassung bis hin zur Anbindung von Mastersystemen von SAP oder Siemens. Als Beschlaglösung beinhaltet EZK Ausführungen für Vollblatt-, Rahmen- und Ganzglastüren. Für alle Türarten gilt sowohl die problemlose Montage als auch die Nachrüstbarkeit auf Bestandstüren. Die Systemzulassung für Rauch-, Brandschutz- und Fluchttüren, die formalästhetische Durchgängigkeit hinsichtlich der verschiedenen FSB-Türklinkendesigns sowie die materielle Durchgängigkeit der bei uns verarbeiteten Metalle Aluminium, Edelstahl Bronze und Messing ist obligat.
Innerhalb eines Offlinesystems kann darüber hinaus ein virtuelles Netzwerk ausgebildet werden. Bei stark frequentierten Türen – eine klassische Anforderung des Objektbaus – ist EZK gegenüber elektronischen Zylindersystemen aufgrund seiner kurzen und berührungslosen Ansprechzeiten klar im Vorteil.
Auch das Kompetenzfeld der barrierefreien Griffsystemlösungen aus Edelstahl fußt auf unseren Erfahrungen, die wir in den 1980er Jahren während der Reflexion über das menschliche Greifen zusammen mit Otl Aicher gesammelt haben. Hinzu kommen die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit mit dem Fraunhofer-Institut aus den 1990er Jahren. FSB hat zu Beginn des neuen Jahrtausends dieses Wissen auf die Anforderungen infolge einer sich ändernden Altersstruktur in unserer Gesellschaft übertragen. Erklärtes Ziel war dabei nicht allein die banale Entwicklung von Haltegriffen, sondern vielmehr die dezidierte Berücksichtigung von Greifanforderungen älterer Menschen: Was bedeuten nachlassende Muskelkraft oder altersbedingter Muskelabbau für die Griffgestaltung? Wie sind Griffe zu bewerten, die im Wortsinn raumrelevant sind und anderen dynamischen und statischen Anforderungen unterliegen als Türgriffe?
Das Gestaltungsprinzip der Griffelemente des ErgoSystems basiert auf den Gesetzen der Greifergonomie und führte uns zu einem ovalen Querschnitt. Die diagonale Ausrichtung eines ovalen Querschnitts ermöglicht optimale Greifeigenschaften bei gleichzeitig verringertem Kraftaufwand. Darüber hinaus ergeben Funktionalität, Ästhetik und Ergonomie beim ErgoSystem eine überzeugende Gesamtheit. Universell einsetzbar wird es durch die Kombination mit Zubehörelementen wie z. B. Papierrollenhalter, Tasterbetätigungen, Armauflagepads oder Duschsitze mit drehbarer, höhenverstellbarer Sitzfläche.
Zu guter Letzt ein kleiner Exkurs: Bestes Beispiel für unser eingangs erwähntes Selbstverständnis ist die AGL®-Objektlagerung und die Entwicklung seiner zweiten Generation. AGL® – das Ausgleichslager – basiert auf einer Idee, die der Leiter der FSB-Entwicklungsabteilung in den 1980er Jahren hatte. Dieter Eller ersann eine Ausgleichsfunktion, basierend auf einer Gummi-Stahl-Verbindung, die die an Tür, Schloss und Schlosstasche sowie Beschlag auftretenden Fertigungsund Montagetoleranzen kompensiert. Bis heute ist diese Lösung unerreicht.
Was Objektlagerungen für Türbeschläge angeht, ist AGL® das Maß der Dinge an der Tür.
Im Jahr 2007 haben wir begonnen, den zur Ausgleichslagerung gehörenden Beschlag zu hinterfragen und nach und nach über die bewährte AGL®-Technik hinaus nicht weniger als vier völlig neuartige Funktionen und Alleinstellungsmerkmale entwickelt: Das Kompaktbeschlag- Konzept, bestehend aus zwei Halbgarnituren. Die Beschlagmontage – in weniger als 10 Sekunden. Wichtig für Ausschreibungen: ein Hochhaltemechanismus nach Ausführungsart B – laut Schlüssel der EN 1906 ebenfalls einzigartig. 0°-Stellung – diese Technik macht Schluss mit dem ästhetischen Defizit schlechthin: nicht exakt waagerecht positionierten Türdrückern. Selbstverständlich sind auch für die AGL®-Technik der zweiten Generation alle FSB-Türklinkendesigns und alle Metalle unseres Sortiments verfügbar.
AGL® steht – natürlich – auch in Zukunft als Synonym für unsere gesamte Objektbeschlagkompetenz – dem im wahrsten Sinne des Wortes "klassischen" Standbein von FSB.
Brechen Sie auf. Mit uns, mit FSB.
Sie haben es in der Hand.






