Objektbeschläge und -schlösser
Wechselbeziehungen auf Produktebene
In vorindustrieller Zeit bildeten Schloss und Beschlag an der Tür eine funktionale Einheit. FSB greift diesen Ansatz auf und stimmt Schloss und Beschlag hinsichtlich der Anforderungen aus der Architektur stärker aufeinander ab.
Während jahrhundertelang Schloss und Beschlag als technische Einheit verarbeitet wurden, gingen beide infolge der Industrialisierung eigene Wege. Die verbindenden technischen Schnittstellen wurden durch Industrienormen geregelt. Wir gehen hier auf die vielschichtigen Wechselwirkungen zwischen Schloss und Beschlag ein.
Einsteckschlösser für Vollblatttüren Serie 55/Klasse 5
Die Schlösser der Serie 55 wurden speziell auf die hohen Anforderungen bei der Benutzung an Objekttüren hin entwickelt. Hochwertige Materialien und beste Verarbeitung garantieren höchste Qualität und dauerhafte Gebrauchstauglichkeit. Eine Ausstattungsoption mit ästhetischem Mehrwert stellt die individuelle Winkelverstellung dar, mit der anhand einer Justierschraube die Position des Türdrückers exakt waagerecht eingestellt werden kann – eine Funktion, die insbesondere bei schweren Beschlägen aus massiver Bronze ein sinnvolles Ausstattungsmerkmal an Objekttüren darstellt.
Einsteckschlösser für Vollblatttüren Serie 20/21/Klasse 3
Für eine selbsttätige Verriegelung der Tür sorgen Schlösser der Serie 20/21, ausgelöst durch eine sogenannte Hilfsfalle. Bei Verwendung einer Wechselgarnitur ist die Tür von außen nur mit dem Schlüssel über den Zylinder zu öffnen. Von der Türinnenseite hingegen können mit dem Türdrücker gleichzeitig Falle und Riegel betätigt werden, sodass sich die Tür öffnet (sogenannte Antipanikfunktion) – unabhängig davon, ob abgeschlossen ist oder nicht. Diese Schloss-ausführung gewährleistet die bestmögliche Absicherung von Wohnungseingangs- oder Hotelzimmertüren. Sie stellt zudem eine ideale Ergänzung zu System EZK dar – dem elektronischen Zutrittsorganisationssystem von FSB, das in gleicher Weise als Systemlösung für Hotels prädestiniert ist.
Einsteckschlösser Serie 24 Klasse 4
Bei der Serie 24 handelt es sich um eine neue Generation von Einsteckschlössern der Klasse 4 mit einer am Markt einzigartigen Ausgestaltung der Schlossfunktionsteile, bei der alle Funktionselemente aus Stahl geformt und Falle sowie Riegel in einer Kombination von Stahlformteilen mit fest verspritzten Kunststoffführungsbahnen und Halteelementen ausgeführt sind. Diese Kombination bewirkt besondere Eigenschaften in der Kinematik und eine außergewöhnlich gute Geräuschdämpfung. Sie verfügen serienmäßig über einen Stulp aus rostfreiem Edelstahl. Klemmnuss, Nussplatte und Lagerschale bestehen aus verzinktem Stahl. Für eine optimale Anpassbarkeit an das Türblatt bzw. die verwendeten Beschläge sorgen optionale Stulpausführungen in Stahl lackiert silberfarbig, Hammerschlag Gold oder weiß. Die Schlösser der Serie 24 sind als Objektschloss sowie in Buntbart- und WC-Ausführung lieferbar.
Einsteckschlösser für Rohrrahmentüren Serie 02/Klasse 3
Die Serie 02 umfasst Rahmentürschlösser für unterschiedlichste Rahmentür-Konturen und -Profile. Zudem verfügen sie über die Möglichkeit zur durchgehenden Verschraubung der Beschläge – FSB hat in Zusammenarbeit mit dem Tochterunternehmen SSF diese bewährte Praxis aus dem Bereich der Vollblatttürbeschläge auf Rahmentürbeschläge übertragen, da trotz der an Rahmentüren auftretenden Kräfte dort wider besseres Wissen eine nicht adäquate Befestigungspraxis vorherrscht. Die Folge sind Beschläge, die sich im Zuge der Benutzung lösen und wackeln. Mit der gegenseitigen Durchverschraubung gehört dieser klassische ästhetische Mangel auch an Rahmentüren endgültig der Vergangenheit an.
A-Flex – flexibler und modularer Einsatz innerhalb des Ergosystems
Mit A-Flex offeriert FSB eine durchdachte Möglichkeit, um Räume flexibel und bedarfsorientiert mit barrierefreien Komponenten aus dem ErgoSystem® auszustatten. A-Flex empfiehlt sich für Hoteliers oder die Betreiber von Krankenhäusern mit Wahlleistungsbereichen, die hiermit auf die individuellen oder akut wechselnden Bedürfnisse von Gästen und Patienten eingehen können. Von Vorteil ist zudem die deutliche Kostenreduktion bei der Erstausstattung, da fragliche Räume nur mit einer A-Flex-Trägerplatte ausgestattet zu werden brauchen und Stützklappgriffe und Duschklappsitze hier wie dort zum Einsatz kommen können.











