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Zukunftspotential

GIRA

Kaum ein Thema hat so viel Zukunftspotenzial wie die Wechselbeziehung zwischen moderner Gebäudetechnik und mobiler Steuerung beziehungsweise zwischen dem "intelligenten Haus" und seiner Anbindung ans Internet. Selbstverständlich hat Gira ein ganzes Bündel von Lösungen parat, die das Wohnen und Arbeiten im Gebäude moderner, sicherer, komfortabler und energieeffizienter machen – und die zudem zukunftsfähig sind.

Voraussetzung dafür ist, dass sich der Architekt in Absprache mit dem Bauherren schon frühzeitig in der Planungsphase für ein KNX/EIB System entscheidet – für eine zukunftssichere elektronische Infrastruktur der modernen Gebäudetechnik nach einem weltweit gültigen Standard. Zunächst ist das nichts weiter als ein unscheinbares Kabel, das zusammen mit der Stromversorgung unter Putz verlegt wird. Später kommt Intelligenz hinzu: Sie steckt im Gira HomeServer oder – vor allem bei gewerblich genutzten Bauten – im Gira FacilityServer: Beides sind Steuerzentralen für die moderne Gebäudetechnik.

Über den Gira HomeServer ist eine zentrale Gebäudesteuerung problemlos möglich, unter anderem mit Lichtszenen, Anwesenheitssimulationen und einer zeitgesteuerten Raumbeheizung. Dabei können die unterschiedlichen Funktionen den Bedürfnissen der Bewohner individuell angepasst und jederzeit verändert werden – dazu bedarf es lediglich einer Umprogrammierung der HomeServer-Software. Bedient und gesteuert wird der HomeServer über eine spezielle Bedienoberfläche, das Gira Interface Design. Es wurde entwickelt für Touchscreens an der Wand – etwa den Gira Control 9 Client oder den Gira Control 19 Client –, es funktioniert aber auch auf mobilen Bediengeräten wie SmartPhones.

Besonders schick, schnell und sicher in der Bedienung sind die Produkte von Apple, also iPhone, iPad und iPod touch. Über spezielle Gira Apps kommunizieren sie mit dem Gira HomeServer oder dem Gira FacilityServer – ein eleganter und einfacher Weg, um die komplexe Gebäudetechnik mobil von unterwegs oder von jedem Raum im Haus aus zu bedienen und zu kontrollieren. Weil die Apple-Geräte direkt über die Gira Apps kommunizieren, erfolgt deren Reaktion quasi in Echtzeit. SmartPhones, die auf anderen Systemen basieren, lassen sich ebenfalls in die Gira Gebäudetechnik einbinden, hier kommen Browser-Anwendungen zum Einsatz.

Die mobile Gebäudesteuerung wird bereits jetzt von vielen Bauherren gerne genutzt – und sie wird in Zukunft bei den Planern eines Gebäudes noch mehr eingefordert werden als bisher. Schon deshalb, weil sich iPhones und iPads wie Fernbedienungen nutzen lassen, die bei vielen anderen Aspekten des modernen Wohnens bereits eine Selbstverständlichkeit sind, man denke nur an die Steuerung des Home-Entertainments. Doch auch unter Sicherheitsgesichtspunkten wird die mobile Gebäudesteuerung immer interessanter: Die Bewohner sind jederzeit und an jedem Ort über den momentanen Zustand des Gebäudes informiert und können bei eventuellen Störungen entweder selbst aktiv werden oder umgehend Hilfe anfordern. Informiert werden sie beispielsweise per SMS oder Telefonanruf.

Die Daten aus dem HomeServer werden als Visualisierung auf die mobilen Bediengeräte übertragen. Dafür nutzt Gira das Internet – in Form von Internet-Protokollen (IP). Die Vernetzung über IP wiederum bietet enorme Vorteile, denn sie erlaubt auch die Kommunikation zwischen KNX/EIB und Fremdsystemen. Offene Schnittstellen ermöglichen die Einbindung von Home-Entertainment-Lösungen – etwa von Revox und Loewe – in die Gira Gebäudesystemtechnik, Gleiches gilt für Miele Haushaltsgeräte über Miele@Home. Auch die Heizungssteuerung lässt sich in die Gira Welt integrieren, hier laufen bereits Kooperationen mit vielen namhaften Anbietern, unter anderem mit Viessmann und Buderus.

Gira nutzt das Internet aber noch auf einer ganz anderen Ebene. Hier spielen die Dienste, die das Internet zur Verfügung stellt, eine entscheidende Rolle. So lässt sich beispielsweise die Wettervorhersage mit der über das KNX/EIB System gesteuerten Gartenbewässerung verbinden – trotz hoher Außentemperaturen bei strahlendem Sonnenschein wird diese in den Abendstunden nicht aktiviert, wenn ein nächtliches Gewitter vorhergesagt ist.

Die mobil steuerbare Gebäudetechnik ist neben allen anderen Aspekten gerade auch für das Thema Energieeffizienz interessant. Denn die Gebäudesystemtechnik erlaubt den Wechsel von einer statischen hin zu einer dynamischen Energiebilanz. Energie nur dann nutzen, wenn sie wirklich benötigt wird, ist hier das Stichwort. Darin wiederum liegt ein gewaltiges Zukunftspotenzial: Das zukunftsoffene KNX/EIB System vermag auch künftige Technologien und Konzepte aufzunehmen, um die steigenden Anforderungen an ein modernes und leistungsfähiges Energiemanagement abzudecken – ohne dass Eingriffe in den Baukörper nötig sind, beispielsweise in Form immer neuer Dämmungen. Die Politik treibt diese Entwicklung in die richtige Richtung und überdies sehr stark voran. Ein dynamisches Energiemanagement wird die künftigen Wärmeschutzvorschriften sehr viel besser erfüllen können als allein die statische Gebäudehülle.

Auch hierbei lassen sich Internetdienste sinnvoll einbinden. So kann der Strom im Gebäude vermehrt genutzt werden, wenn er besonders günstig ist oder von regenerativen Erzeugern stammt. Dann lässt sich beispielsweise das Elektroauto aufladen oder die Waschmaschine beginnt automatisch mit der Arbeit. Themen wie das intelligente Versorgungsnetz (SmartGrid) oder die intelligente Messstelle zwischen Verbraucher und Versorger (SmartMeter), dazu E-Mobility, werden künftig im Fokus der Diskussionen stehen – die Gebäudesystemtechnik von Gira ist darauf vorbereitet.#

Das "intelligente" Gebäude ist für die Zukunft bestens ausgestattet. Zukunftsträchtig ist vor allem die über das KNX/EIB System gegebene IP-Infrastruktur im Gebäude, und zwar nach innen und nach außen: weil alle Informationen über das Gebäude jederzeit von überall her abgerufen werden können und auch Reaktionen darauf möglich sind – ist die Kaffeemaschine ausgeschaltet, die Alarmanlage scharf gestellt? Wer unterwegs ist, braucht jetzt nicht mehr umzukehren – die mobile Gebäudesteuerung hilft: Sie warnt, sie visualisiert, sie erlaubt Eingriffe von außen. Im Zeitalter neuer Kommunikationstechnologien werden solche Szenarien für Gebäude zu einer Selbstverständlichkeit. Und die Auftraggeber von Gebäuden werden sie von den Planern einfordern.