Design macht komplexe Technik leicht bedienbar
Anschaulich lässt sich anhand der Designentwicklung der Gira Tastsensoren ablesen, wie die Form der Funktion folgt.
Als sich die führenden Unternehmen der Gebäudeinstallationstechnik im Jahr 1990 zusammenschlossen, um einen europäischen Instabus- Standard zu schaffen, stand fest: Die leichte Bedienbarkeit der komplexen Gebäudetechnik würde ausschlaggebend für die Akzeptanz des EIB sein. Dabei spielten die Tastsensoren, die beim Instabus die normalen Schalter ersetzen, für Gira von Anfang an eine entscheidende Rolle. Denn hinter ihrer formschönen und zweckmäßigen Gestaltung verbirgt sich die intelligente Gebäudesteuerung.
Anfangs war die Funktionalität der Tastsensoren noch kaum entwickelt: Mit dem ersten Gira Tastsensor aus dem Jahr 1990 konnte lediglich das Licht ein- und ausgeschaltet sowie die Jalousie hoch- und wieder heruntergefahren werden. Design jedoch war schon damals das Markenzeichen von Gira: In der Gestaltung orientierte man sich am vielfach prämierten, von Prof. Odo Klose entwickelten Schalterprogramm S-Color.
Als das Instabus-System gedieh, wuchsen den Tastsensoren immer neue Funktionen zu, beispielsweise die Steuerung von ganzen Lichtszenen oder der Heizanlage. Die Vielfalt aber erzeugte die Gefahr der Unübersichtlichkeit – welche Tastwippe war welcher Funktion zugeordnet? Um dem Nutzer Klarheit zu verschaffen, konnten die Tastsensoren von Gira ab 1993 mit den jeweiligen Funktionen beschriftet werden. Vom eckig-runden Design des S-Color hatte sich Gira inzwischen gelöst und mit einer flächigen Gestaltung die Tastsensoren für unterschiedliche Schalterprogramme kompatibel gemacht.
Für die Evolution der Gira Tastsensoren bedeutete die Einführung des modularen Systems 55 eine markante Zäsur. Denn der Tastsensor 2 ließ sich in die vier Gira Schalterprogramme Standard 55, E2, Event und Esprit einbinden und mit mehr als 180 Funktionen der modernen Elektroinstallation kombinieren. Eine Revolution in der Geschichte der Tastsensoren markieren die Bediengeräte SmartSensor und SmartTerminal, die Gira seit 2004 anbietet. Als Kontroll- und Bedieneinheiten der Instabus- Installation für einzelne Räume beziehungsweise für die gesamte Gebäudetechnik fassen sie zahlreiche, vormals dezentrale Steuerungsfunktionen verschiedener Tastsensoren in jeweils einem Gerät zusammen.
Die extrem hohe Leistungsfähigkeit, aber auch die enorme technische Komplexität von SmartSensor und SmartTerminal verlangten mehr denn je nach einer einfachen Bedienung. Realisiert wurde sie mit einzelnen Menütasten, einem Knopf zum Drehen und Drücken für die Navigation und einem Display mit Text- und Grafikoptionen – eine unkomplizierte und intuitive Handhabung. Mit dem SmartTerminal zeigt Gira zudem den Weg in die Zukunft des intelligenten Hauses: Durch die Verbindung von Instabus und Internet lassen sich nicht nur die Funktionen der Haustechnik steuern, sondern auch E-Mails und nützliche Online- Dienste abrufen.










