Das Q! Hotel schlägt Wellen
KEUCO PLAN
Selten jubelte die Architekturpresse so einmütig euphorisch wie bei der Eröffnung des Q!-Hotels in Berlin. Das Designhotel, gestaltet von dem jungen und wilden Büro »Graft«, hat sein Ausrufezeichen verdient. Eine offene, fast organisch wirkende Struktur umhüllt den Gast, macht ihn zum Akteur in einer futuristischen Landschaft. Mit dabei: Passende Elemente aus der Collection KEUCO Plan.
Das junge Team »Graft« kennen inzwischen alle, genauso wie die Story: Brad Pitts Hollywood-Villa stylten die jungen Männer aus Braunschweig, ebenso wie Videoclip-Filmsets. Ihr Meisterstück: Aus einem durchschnittlichen Berliner Plattenbau machten Sie das außergewöhnlichste Design-Hotel in Berlin. Der Grundgedanke war eine »Welle«, aus der eine architektonische Landschaft wird, in der Boden, Wand und Decke fließend ineinander übergehen. Podeste drücken sich aus der Wand heraus und werden zu Sitzgelegenheiten; Nischen übernehmen die Funktion von Regalen. Der Fußboden geht fließend in das Bett über und dieses quasi in eine Badewanne.
Extravaganter Mix von Oberflächen
Möbel und Architektur sind hier nicht unterscheidbar, wie sich auch an den Mobiliar-Oberflächen an Decken und Wänden zeigt: z.B. Hölzer, Polsterungen und Leder. Für alle Bereiche bestimmend sind die optischen und haptischen Oberflächenkontraste. Dunkle Schieferfliesen der Serie Nero BF von Atala beispielsweise geben viel optische Tiefe und stehen mit ihrer warmen und natürlich-rauen Oberfläche in Kontrast zu den weißen Sanitärkeramiken der Serie Duravit Vero und den glänzenden, glatten Chromoberflächen der Accessoires von Keuco. Minimalistisches Design und höchste Funktionalität kennzeichnen die ausgewählten Produkte. Handtuchstange, Haken, WC-Accessoires sowie Papiertuchspender und großvolumiger Abfallsammler fügen sich ästhetisch in das abgestimmte Gesamtbild reduzierter Innenarchitektur ein. Die klare und sachlich-nüchterne Formensprache der Accessoires aus der Collection Plan erhöht zusätzlich den Spannungsbogen zur sinnlich-wohligen Grundstimmung des Raumes.
Hier machen die Räume, was die Gäste wollen
Die Architektur dieses Design-Hotels erzeugt eindrückliche Raumerlebnisse, die nicht rational erklärbar, sondern emotional erfahrbar sind. Räume können sich verwandeln – ganz nach den Bedürfnissen der Bewohner. Durch verstellbare Wände und Vorhänge wird aus der Suite ein Konferenzraum, aus dem Foyer eine Bar. Hybride Innenräume entfalten vielfache Funktionen. Die Trennung in klassische Wohnkategorien löst sich auf: Bad und Schlafraum verschmelzen zu einer Einheit. Das ist ungewohnt, aber von unerklärlichem Reiz.





