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ELEKTRONIK AN DER TÜR

FSB

Die neueste Entwicklung aus dem Hause FSB ist eine gelungene Symbiose aus Design und Technik. Auf den ersten Blick ist die Türdrücker-Rosettengarnitur für Innentüren – als Novum auch für Glastüren – ein ganz normaler Objektbeschlag.

Erst wenn die Handbewegung beim Betätigen des Türdrückers ins Leere läuft, beginnt man zu ahnen, dass mehr dahinter steckt. Nämlich eine echte Innovation: Von außen lässt sich die Tür nur über eine passive Transponder-Technik bedienen, und zwar berührungslos – vorausgesetzt, man ist Inhaber der elektronischen Zugangsberechtigung.

Bei Annäherung des Transponders wird das Signal ausgelesen und an die mechanischen Sperrelemente weitergeleitet. Der Türdrücker ist somit für einige Sekunden eingekuppelt und die Tür kann geöffnet werden. Auch eine Dauerfunktion des Türdrückers kann durch entsprechende Signale eingestellt werden. In der nur 13 mm hohen Türdrückerrosette ist eine Kupplungsmechanik untergebracht, wobei eine externe Verbindung nicht erforderlich ist. Das Programmiertool, der Schlüssel als Transponder und die Funktionalität sind identisch mit dem BlueChip-Zylinder, so dass eine Kombination mit Außentüren keinerlei Schwierigkeiten bereitet, ja sogar beabsichtigt ist. Von der Innenseite ist die Tür, versehen mit einem DIN-Einsteckschloss mit PZ-Lochung, jederzeit bedienbar.
Das frei wählbare Türdrücker-Design aus dem FSB-Objektprogramm ist genauso selbstverständlich wie die Materialalternativen Aluminium, AluGrau und Edelstahl rostfrei.

Diethelm Giefers - [future]

"Vielleicht waren wir alle ein wenig blauäugig, als wir in den 90er Jahren infolge des wiedervereinigten Deutschlands etwas abhoben und einen "Bauboom ohne Ende" vor uns sahen. Das Ende des Boomes kam dann leider schneller, als die meisten dachten. Inzwischen sind wir alle wieder auf den harten Boden der Realität zurückgekehrt.

FSB hat im vergangenen Jahrzehnt die Belohnungen eines florierenden Marktes in zukunftsorientierte Verfahrens- und Produktionstechniken investiert und dabei auch um umweltrelevante Themen keinen Bogen geschlagen. Heute sind wir froh darüber, damals unsere Schulaufgaben gemacht zu haben. Das versetzt uns heute in die glückliche Lage, auf Nachfrage-Schwankungen genauso flexibel reagieren zu können wie auf die individueller gewordenen Wünsche des Marktes.

Die Auguren des Baumarktes prophezeien, dass der Renovierung künftig eine immer größer werdende Bedeutung zukommen wird, eine Einschätzung, der wir durchaus zustimmen. Doch gleichgültig, ob Neubau oder Renovierung: FSB ist der festen Überzeugung, dass es zumindest für eine so hoch entwickelte Industriegesellschaft wie die unsere nur sinnvoll sein kann, möglichst mit hochwertigen und langlebigen Ausstattungen zu bauen - aus Gründen der Nachhaltigkeit und aus Verantwortung den künftigen Generationen gegenüber.

Wir von FSB werden deshalb auch weiterhin primär Aluminium und Edelstahl verarbeiten, dabei aber stets weiter auf der Suche nach neuen Materialien sein, wie beispielsweise zuletzt AluGrau. Und selbstverständlich wird auch künftig das Thema "Greifen und Griffe unter Berücksichtigung ergonomischer Abläufe" im Mittelpunkt unserer Tätigkeit stehen - genauso wie das Thema "Design im Zusammenhang mit Funktion, Ästhetik und Symbolik". Schließlich wollen wir alles, was wir machen, gut machen."

ALUGRAU SETZT SICH DURCH

Ziel war es, dem traditionellen Werkstoff Aluminium neues Leben einzuhauchen. Das ist FSB mit einer neuen, lebendigen Kristallstruktur der Oberfläche gelungen. Dendritenbildung ist das Stichwort, dahinter verbirgt sich eine neue Verteilung von Siliziumund Aluminiummasse. So wird dem Aluminium für sein zweites Leben die nötige Härte mitgegeben. Es entsteht eine eigenständige, von Werkstück zu Werkstück minimal variierende Ästhetik. Der durch die Anodisierung erzielte silbrig graue Farbton verleiht den Beschlägen ihren besonderen Charakter, die größere Härte steigert deutlich den Gebrauchswert.